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Bisheriger Stand des Positionspapiers:

Positionspapier der Studierendenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie zur Novellierung des Landes-Hochschul-Gesetzes (LHG)

Die Studierendenschaft des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) fordert die Umsetzung zentraler Forderungen der Studierenden im Prozess der Novellierung des Landes-Hochschul-Gesetzes. Hierzu hat die Studierendenvertretung der ca. 24.000 Studierenden des Karlsruher Instituts für Technologie 10 zentrale Forderungen formuliert, die im Landeshochschulgesetz zu verankern sind.

Diese zentralen Forderungen der Studierendenschaft lauten:

1. Neuausrichtung der Aufsichtsräte Die Aufsichtsräte der Hochschulen (Hochschulräte) sollen umgeformt werden zu rein beratenden Gremien.Im Bewusstsein der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung der Hochschule muss auch der Aufsichtsrat der Hochschule die Vielfalt der Gesellschaft abbilden. Aus diesem Grund müssen möglichst viele gesellschaftliche Gruppen in ihm abgebildet werden. Die Besetzung des Aufsichtsrats sollte in Hinblick auf das Geschlechterverhältnis quotiert erfolgen. Zur besseren Vernetzung des Aufsichtsrates mit den Mitgliedern der Hochschule sollte von jeder Statusgruppe ein/e Vertreter_in im Aufsichtsrat Mitglied sein. Die Findungskommission der Aufsichtsräte, die vom Senat bestimmt wird, muss paritätisch besetzt werden, um einen demokratischen Prozess zu gewährleisten.

2. Ein demokratischer Senat Der Senat der Hochschulen muss viertelparitätisch besetzt werden. Das Senatspräsidium wird demokratisch, aus der Mitte der Senatoren bestimmt. Senatoren können von der Studierendenvertretung, als Vertretung der Studierendenschaft, gewählt werden.

3. Ein flexibles Studium ermöglichen Die Höchststudiendauer wird abgeschafft, bzw. flexibel an die tatsächlichen Bedürfnisse der Studierenden angepasst. Eine autonome Studienplanung muss gewährleistet werden.Die Anwesenheitspflicht bei universitären Veranstaltungen wird abgeschafft.

4. Studienzugang erleichtern Die Hürden bei einem Hochschulwechsel müssen reduziert werden. Leistungen sollten leichter anerkennbar werden können. Die Möglichkeiten ein Teilzeitstudium zu absolvieren müssen verbessert werden. Der Einstieg ins Studium muss Quereinsteigern einfacher gestaltet werden.

5. Didaktische Weiterbildung von Lehrpersonal Eine didaktische Weiterbildung des Lehrpersonals muss von den Universitäten sichergestellt werden /Gleichstellung

6. Zivilklausel umsetzen Eine Zivilklausel muss für alle öffentlichen Hochschulen im LHG verankert werden. Die Finanzierung von Kriegsforschung (an Hochschulen) darf nicht staatlich unterstützt werden

7. Staatsexamen dem Master gleichsetzen Im Rahmen der Bologna Reform wird das 1. Staatsexamen mit dem Master gleichgesetzt.

8. Masterplatz garantieren Der Übergang von Bachelor- zu Masterstudium muss sowohl in gleichen als auch in fachähnlichen Studiengängen garantiert werden.

9. Die Verfassten Studierendenschaften staerken Die Verfassten Studierendenschaften erhalten ein Vorrecht auf die Aufgaben der Studentenwerke. Eine einvernehmliche Lösung wird immer angestrebt. Die Studierendenvertretungen kleiner Hochschulen erhalten einen Sockelbeitrag, um ihre Finanzierung zu gewährleisten. Eine kostenlose Haushaltsprüfung wird allen Studierendenvertretungen zur Seite gestellt.


Erstellt ein 10-Punkte Positionspapier!

Überpunkte:

  1. Aufsichtsräte
  2. Gleichstellung
  3. Lehre
  4. Öffnung HS
  5. Mitbestimmung /Senat
  6. Verfasste Studierendenschaft
  7. Studentenwerk
  8. Zivilklausel

1. Aufsichtsräte

Punkte:

* rein beratend
* gesamtgesellschaftliche Verantwortung
* Quoten bei Mitgliedern
* Jede Statusgruppe ein Mitglied
* Findungskommission (von was? vom Aufsichtsrat?) paritätisch besetzen
* Groesse bestimmen

2. Gleichstellung

Semira als Ansprechpartnerin

3. Lehre

Punkte:

* Regelstudienzeit / Studiendauer (Eine Abschaffung der Regelstudienzeit sollte nicht gefordert werden, weil sie die Absolvierung des Studiums in einem bestimmten Zeitraum ermöglicht! Wenn dann Verlängerung der Studienzeit ermöglichen (fraglich) oder Bafög-Anspruch über längeren Zeitraum fordern.)
* Didaktische Weiterbildung (auch im Bereich Online-Lehre)
* keine Anwesenheitspflicht  :?: (Strittig, Bei einigen Veranstaltungen ist Anwesenheitspflicht sinnvoll)
* Autonome Studienplanung :?: Details :?:
* Lehramt :!: richtet Forum ein 

4. Öffnung der Hochschule

Punkte:

* Hochschulwechsel erleichtern, (Das ist nicht im Interesse von KIT-Studierenden, da Uni-Studierende und FachHochschul-Studierende bei gleichen Fächern nicht die gleichen Lehrvoraussetzung haben. )
* 1. Staatsexamen zu Master
* Bachelor -> Master in gleichen und aehnlichen Faechern
* 1. Staatsexamen zu Master umformen
* Teilzeitstudium foerdern
* Moeglichkeiten fuer Quereinsteiger verbessern
* Bachelor-/Masteruebergang verbessern  :?: An FH/HS/DHBW :?:

5. Mitbestimmung

Punkte:
* Viertelparitaet im Senat 
* gewaehltes Senatspraesidium (konkretisieren im Positionspapier: vom Senat gewähltes Präsidium)
* Fakultaets Vorstand ohne sonstige Aufgaben :?:(FSK fragen):?:
* Stärkung des Senats, Übertragung von Zuständigkeiten von Präsidium und Hochschulrat an den Senat 

6. Verfasste Studierendenschaft

Punkte: 
* indirekte Wahl der Senatoren
* VS soll Vorrecht haben auf Studentenwerksaufgaben :?: Details :?:
* Sockelbeitrag zur Finanzierung von kleinen Hochschulen
* kostenlose Haushaltspruefung
* mehr als ein legislatives Organ :?: FSK nach Relevanz fragen :?:

7. Studentenwerk

Daniel fragen 

8. Zivilklausel

  • Eine Zivilklausel muss für alle öffentlichen Hochschulen im LHG verankert werden. Die Finanzierung von Kriegsforschung (an Hochschulen) darf nicht staatlich unterstützt werden.
lhgnovellierung.txt · Zuletzt geändert: 24.02.2016 23:52 (Externe Bearbeitung)

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